Mitarbeitende

Mitarbeiter der Walther Bürsten AG der Jahre 1903 - 1988

ArbeiterInnen und Angestellte

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Adolf Walther jun.
Aktuar bei der 'Bergluft'
zwei Beispiele für Protokolle, die er verfasst hat.

27./28.07.1913 Oberalpstock
02./03. August 1925 
Airolo-Andermatt




Die Quellenlage

Im Rahmen der Renovation des Bürstenareals kamen auch Dokumente der Lohnbuchhaltung zum Vorschein. Auf der einen Seite sind das Stempelkarten aus den 70er Jahren. Dazu Stundenabrechnungen der verschiedenen Abteilungen (z.B. Hölzerverarbeitung, Zahnbürsten) und Listen mit Gratifikationen. Im Staatsarchiv Aarau konnte nun auch ein Register aller Angestellten und leitenden Mitarbeiter gefunden und ausgewertet werden. Ausserdem für die Anfangszeit die Aufstellung der produzierenden Mitarbeitenden.

Vor 1928                       Erfassung von Abteilungen (um 1916)
                                Erfassung der Zahltag von 1903 - 1919

1919-1945                     Arbeiter ausgewertet (jeweils Dezember)

1946-1952                     Lohnjournale. Ausgewertet wurde jeweils der Monat
                                        Dezember


1961/1966/1969           Gratifikationen für alle Mitarbeitenden

1959-1966                     Lohnbuch. Nur Arbeiter, keine Angestellten

1977/1978                     Lohnausweise für Arbeiter wohl vollständig

1982                              unvollständige Anzahl Stempelkarten Dezember 

später                            Teilweise in den Unterlagen des Staatsarchivs
enthalten


 
   
Lohnbuchhaltung

Jeder Mitarbeitende (Arbeiter) hatte eine dreistellige Personalnummer. Diese lagen im Bereich von 1 – 499/ Von 500 – 999 waren die Nummern an Mitarbeitende in Mülligen vergeben. HeimarbeiterInnen hatten normalerweise keine Nummern. Bei einer Quelle wurden anscheinend 1000er Nummern vergeben. 

Beim Austritt eines Mitarbeitenden wurde die Nummer neu vergeben. Verschiedenen Personen haben daher die gleichen Nummer oder eine Mitarbeitende hatte mehrere Nummern, da sie später wieder angestellt wurde.

Auf der einen Seite sind die Mitarbeitenden jahrzehntelang der Firma treu geblieben. Siehe auch das Foto von 1973 über der Mitarbeiter Vitrine. In den 60er Jahren wurden viele Personen für wenige Monate oder auch für ein halbes Jahr angestellt. Vermutlich handelt es sich dabei um Saisonniers. Dabei kam es auch zu wiederholter Anstellung. Diese konnten dazu führen, dass eine Person mehrere Personalnummern hatte. Dieses Problem ergibt sich auch bei den Nachtwächtern, die tagsüber in der Fabrik arbeiteten. Dadurch bekamen sie auch zwei Nummern.

Die Bücher sind in schlechtem Zustand, da sie jahrelang zu feucht gelagert wurden. Um zu verhindern, dass diese Bestände weiteres Material mit Pilzbefall anstecken kann, wird es im Moment im Keller gelagert. Dazu versuchen wir aber, dieses Material auszuwerten. Daher haben wir die Datenbank mit bisher fast 3000 Personen erfassen können. Aus den verschiedenen Quellen (siehe auch die Vitrine 'Mitarbeiter' im Museum konnten u.a. die Namen, Geburtsdaten, Beginn und Ende der Anstellung und die Abteilung erfasst werden. Dazu natürlich die Löhne. Die Liste mit den Löhnen werden später an der Kasse im Museum zugänglich sein.

 
 
Von einigen wenigen MitarbeiterInnen haben wir Fotos, die man auch zwischen den Mitarbeitervitrinen bzw. auf dem Gruppenfoto von 1973 finden kann.

Die mit 'Quelle' bezeichneten Angaben in der Datenbank weisen auf die Jahre des entsprechenden Materials hin. Gerne ergänzen wir diese Informationen.
 
Die Arbeiten

siehe auch die Vitrine  mit den Bildern zu den Arbeiten, die wir von Hugo Roland+ erhalten haben.
Holzplatz / Hölzlimacherei  /  Pechen  / Bohren / Stanzen/ Voreinpacken / Packen


Spezielle Dienste

Eine Frau, die die Kosmetik Linie betreute, Nachtwächter, HeimarbeiterInnen, Elektriker, Beriebsmaurer, zeitweise Zimmerleute und Maler

 

Personal

Einzelpersonen

Einzelpersonen

Bailly 1987

Ausbildung Vertreter Bailly

Geissberger

Einführung Herr Geissberger
5.10.-24.12.1987
Merchandising/Aussendienst
Bei Walther: 1987-1988

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Wobmann

Einführung Frau Ivonne Wobmann
1.9.1987 - 30.09.1987
Bei Walther 1987/1988

Eröffnung Fabrikladen 1.10.1987


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Fuchs

Ausbildung Roman Fuchs April 1987
Verkauf-Aussendienst
Bei Walther 1987/88IMG 20180508 0003

Neue MitarbeiterInnen

Interne Ausbildung für Lehrlinge und Neue Mitarbeiter
26.02.1987

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Schmid

Ausbildung Gerold Schmid
01. September - 31. Oktober 1986
Abteilungsleiter Stanzerei/Vorpackerei
ab 1.9.1986 ad interem übernimmt Herr Falzetta


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Quellen zum Tod von Eduard Walther

Eduard Walther Tod 2


Eduard Walther Tod 1

Eduard Walther Tod

Eduard Walther Tod 3

VID

Ausbildung VID
13.01.1986

VID 1

VID 3
VID 4
VID 1

Betriebsleiter

Betriebsleiter (Direktoren)

Albert Widmer-Gautschi
* 1908, war 1927-1977 einige Zeit als Betriebsleiter (Direktor) angestellt. Als Nachfolger war Jörg Walther im Gespräch.
Dazu kam es aber nicht. Angestellt wurde Hans Gerber * 1948.



Albert Widmer-Gautschi * 1908

Hans Gerber organisiert den Betrieb als Betriebsleiter in den Jahren August 1977 - April 1983


Aus seinem Abschlusszeugnis geht hervor:

Ihm war die Abteilung AVOR, Disposition, Produktion, Logistik und allgemeine Betriebe (Handwerkerteam) unterstellt.

Ihm war die Aufgabe überbunden, die vom Verkauf geplanten Produktegruppen-Mengen in Bezug auf Qualität und Ablieferungstermin kostengünstig zu fertigen. Zu diesem Zweck hat Herr Gerber die Produktion in drei autonome Produktionsbereiche gegliedert. Herr Gerber wirkte an den Geschäftsleitungssitzungen mit und sicherte sich dort den notwendigen Informationsaustausch.

Als Betriebsleiter vertrat er die Unternehmung bei Tarifverhandlungen mit den Arbeitnehmerverbänden und war auch verantwortlich für alle Lohnfragen im technischen Bereich der Firma.

Herr Gerber reorganisierte die Produktionsstruktur indem er geschickt die Verantwortungsbereiche der Meister aufgliederte und eine recht beachtenswerte Personal- und Kosteneinsparung erwirkte.